Stadtwald Weiher

Der See hat eine Wasserfläche von rd. 14 Hektar.

Im März 1896 wurde damit begonnen, auf dem Gelände neben der alten Kitschburg einen etwa 3,9 ha großen Weiher anzulegen. Mit dem mittels einer Feldeisenbahn transportierten Aushub, einer anfallenden Erdmasse von 54.000 Kubikmetern, wurden die im Umfeld befindlichen ausgedienten Ziegeleigruben verfüllt. Zunächst speiste der Frechener Bach den Weiher. Da dieser jedoch erhebliche Mengen Abwässer enthielt, deren Sinkstoffe sich im Weiher absetzten, wurde 1889 eine Pumpstation für die Wasserversorgung errichtet. Sie war technisch so ausgerichtet, für die geplante Fontäne im großen Weiher eine Wassermenge von etwa 150 m³ stündlichem Durchfluss fördern zu können.

Im weiter westlich gelegenen Waldbestand wurde neben der im Mai 1898 eröffneten Waldschenke ein weiterer kleinerer Weiher angelegt. Um die Jahrhundertwende war das kostspielige Vorhaben „Stadtwald“ (2,5 Millionen Goldmark) verwirklicht, jedoch wurden noch bis 1920 Umgestaltungen und Erweiterungen vorgenommen. Um den Eissport in den Wintermonaten zu ermöglichen, verband man 1920 die beiden Wasserflächen mit einem etwa 750 m langen Kanal.

Stadtwald Weiher